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Kinistern wie ein Blitz

Zwischen Komposition und Improvisation: Klangrhythmische Performance für Computer (Live-Electronic) und Stimme.

Wörter und Geräusche.
Was würde passieren, wenn uns nicht nur Worte, sondern auch Klänge und Geräusche für unsere Kommunikation zur Verfügung stünden? Wenn wir unsere Emotionen zum Beispiel mit dem Knistern des Blitzes ausdrücken könnten?
Manchmal genügt die Sprache für die gefühlten Emotionen nicht, oder die Bedeutung der Worte wird dem gemeinten Inhalt nicht gerecht: Wörter können so wirkungslos sein wie eine defekte Maschine; es hinge dann vielleicht nicht von unserer Sprachbegabung ab, dass der andere Mensch uns nicht versteht, sondern an der zu grossen Distanz zwischen dem Wort und unserem Gefühl.
Wenn wir Wörter erfinden oder sie in Klänge zerlegen könnten oder wenn sich die Klänge der Wörter mit Geräuschen ersetzen liessen, wäre es uns vielleicht möglich, unseren Schmerz und unsere Freud adäquater auszudrücken.
Die Metapher und die Dichtung suchen die Lösung dieses Dilemmas in der ungewöhnlichen Verbindung von Worten und Gefühlen.

Klang und Geräusch.
Als Geräusch kann ein akustisches Phänomen bezeichnet werden, welches entweder aus einem oder mehreren unangenehmen und unerwünschten Tönen besteht oder aus Tönen, welche wir als angenehm empfinden, in denen wir aber keine Logik von Regeln oder einen Willen erkennen; kurz: die keine Botschaft enthalten. Das Geräusch also ist irrational und chaotisch.
Ob ein Geräusch als angenehm gilt, hängt vom subjektiven Empfinden, vom historischen Moment und vom kulturellen Raum ab.
Der bewusste Einsatz von Geräuschen wurde theoretisch breit abgehandelt und hat in der Musik eine lange Geschichte, die vom Futuristen Luigi Russolo über Edgar Varèse, Pierre Schaeffer, John Cage und viele andere bis in die zeitgenössische Musik reicht. Diese Musiker setzen Geräusche und Klänge in Beziehung und definieren diese als akustische Vibrationen, welche es beide verdienen, untersucht und gebraucht zu werden.

Eine Aufgabe der Kunst kann es sein, für unsere Wahrnehmung von Realität neue Möglichkeiten zu schaffen.
GDS

"dArts"

ein Film von Giovanni Di Stefano. Mit Michèle Salmony Di Stefano und Giovanni Di Stefano.
Der Künstler zeigt in seinem Film die Entstehung des Bildes "dArts". Ein ungeschönter und authentischer Bericht über sein Arbeiten, untermalt mit Musik,von ihm komponiert und vertont.

<<Dass wir überhaupt diesen Film drehen und die Dartschüsse so dokumentieren, hat damit zu tun, dass das Ereignis – l’Evento auf Italienisch – das ästhetische Kernstück der eventualistischen Kunst ist: dieser Moment der unmittelbaren Reaktion auf die Aufgabe. Die Person, hier Giovanni, ist mit ihrer ganzen Persönlichkeit derart eingebunden in das Ereignis, dass sie gar nicht anders kann, als ihre Identität und Authentizität auszudrücken.
Schauen wir ihm nun zu, wie er trifft, wie er verfehlt – hoch konzentriert und immer in der Hoffnung, die Aufgabe auf Anhieb richtig zu erfüllen: mit dem Dart die Schachtel in der Mitte zu treffen.>>

Edition "visarte region basel 2015".


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